Archiv für die Kategorie „Aufreger“
Freitag, 2. April 2010

Ich bin ja in letzter Zeit wirklich viel zu Fixie-Freundlich geworden. Erst war ich beim Polo, dann hab ich 120mm Naben bekommen und fand mich auf Webseiten wieder die Bahnräder mit Carbongabeln verkauften und ich dachte “Och wie schön”. Gut okay, dabei bleibt es auch, was soll auch an einem so puristischen Rad nicht schön sein. So richtige blöde Fixer habe ich in den letzten Monaten auch nicht mehr getroffen. Zum Glück hilft einem ja das Internet. Ich bin dank Facebook auf den Blog von Fixé Magazine gestoßen und was man dort für eine gequirlte Hühnerscheisse zum Lesen bekommt, das reicht endlich wieder aus, um die Vorurteile zu befeuern.
Werbung mache ich natürlich hiermit trotzdem für die Kunststudenten aus Paris, aber was wäre das Leben ohne ein bisschen Aufregung! Das Baby in der Adolf Hitler Uniform ist schon eine ganz große Geistesleistung
Amen
Mittwoch, 24. Februar 2010
©Olli
Der Pudel in der Microwelle
Donnerstag, 31. Dezember 2009Langsam aber sicher spürt man die Einschläge der Gehirnfürze amerikanischen Sicherheitsfanatiker näher kommen. Alle 10 Minuten wird ein Fachmann im Fernsehen zu den Gefahren des Sylvesterfeuerwerks befragt – so viele Pyrotechniker wie SAT1 einem vorführt, gibt es in ganz Deutschland nicht. Also, nicht mehr böllern in der Nähe von Kindergärten (was machen die Kurzen kurz vor Mitternacht in der Kita? Afterwork Party?) und Krankenhäusern. Reetdächer sind tabu, was verständlich ist, die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit Mechthild Ross-Luttmann hat Angst um die Altstadt von Lüneburg.
Die Pyrotechniker machen sich sorgen, dass Deutsche Kinder zu schaden kommen wenn sie Feuerwerkskörper in der Hand anzünden, die von asiatischen Kindern in 15 Stunden-Schichten gefertig werden. Raketen darf man natürlich nur in der Sprudelflasche (kein Gerolsteiner bitte) abfeuern, die in einem Sprudelkasten geparkt wird, wahrscheinlich am besten in einem leeren Freibadbecken. Gut, okay, offensichtlich haben wir mittlerweile Menschen unter uns, die so dämlich sind mit Feuerwerkskörpern die Eröffnung von Tankstellen zu feiern. Aber mal ehrlich, wenn irgendso ein Hohlbohrer meint, er müsste versuchen eine Rakete aus seinem Hintern abzufeuern – gibt es bei youtube bestimmt schon! – und sich dabei die Eier verbrennt … mein Gott … es gibt grössere Verluste! Aber Helmpflicht im Swimmingpool? Die kommt garantiert … und wenn Frau Arbeitsministerin von der Leyen erst mal merkt, wieviele Jobs durch online-Verkäufe verloren gehen, dann wird umgehend das Internet abgeschaltet. Ich sollte nicht mehr bei SAT1 hängen bleiben!
Fuck you very much!
Sonntag, 27. September 2009
via fuckyouverymuch – passt
Alles Verbrecher!
Mittwoch, 17. Juni 2009
… so viele Mitbürger haben die Petition gegen Internetsperren mitgezeichnet. Deutschland wird sich doch nicht plötzlich wieder für Demokratie begeistern können? Das Gesetz wird wohl trotzdem kommen und ich bin heute mit Mitgliedsnummer 1597 in die Piratenpartei aufgenomme worden. Die Reaktionen in meinem Umfeld sind äusserst lustig! “Denen hast Du noch gefehlt!” wurde von 74% der Befragten angekreuzt. Einer meinte “Du hättest in die FDP eintreten sollen, die hätten Dich verdient.” … und das war kein Kompliment, weder für mich noch für die FDP!
Klarmachen zum Ändern!
Montag, 15. Juni 2009
Zum Thema Internetsperren ist mein Kenntnisstand erst auf Anfängerlevel, daher versuche ich hier überhaupt nicht zu missionieren. Durch die Berichterstattung zur Piratenpartei hat mich dieses Thema auch erst in der letzten Woche eingeholt. Als dann gestern beim SPD Bundesparteitag ein Antrag gegen das Gesetz so nebenher abgehandelt wurde, weil eine Mediendiskussion im Superwahljahr wohl eher unangenehm wäre, da bin ich dann doch mal langsam auf die Hinterbeine gekommen. Wir sind in Deutschland mit Sicherheit meilenweit von den Ländern weg, die jetzt gerne von den Gegnern des Kinderpornografie-Bekämpfungsgesetzes zum Vergleich herangezogen werden. Iran und China stehen jetzt nicht gleich um die Ecke und von Stasi2.0 sollte man in dem Zusammenhang gar nicht reden, das verniedlicht mir die Stasi zu sehr. Aber wo geht es los? Wo hätte man früher aufmerken müssen?
[Vorsicht da geht einer dieser fürchterlichen Schachtelsätze von mir los!]
Nachdem ich jetzt zwei Tage durch diverse Texte durch bin, stören mich vor allem zwei Dinge: die Kriminalisierung der ganzen Internetcommunity – in Tateinheit mit völliger Ahnungslosigkeit in den Ministerien! – und ganz weit vorne: das Auftreten des Herrn Dr. Dieter Wiefelspütz [damit auch die SPD was abkriegt!] der doch tatsächlich zur laufende Online Petition gegen das Gesetz – wohlgemerkt auf der offiziellen Seite der Petitionsausschusses des Bundestages – den Knaller schlechthin rausgehauen hat …
„Petieren ist ja schön und gut – doch das Ergebnis wird keinen Einfluss auf unsere politischen Entscheidungen haben.”
[Ende des unglaublichen Schachtelsatzes]
Tja Herr Wiefelspütz da weiß ich ja mit Ihnen einen lupenreinen Demokraten am Werk! Wenn die Sozis schon so denken, was geht denn dann erst im Bundesinnenministerium vor? Bisher hatte ich nur Angst vor Ihrer Frisur Herr Wiefelspütz – da lebt was drin oder? – aber jetzt finde ich auch Ihr Demokratieverständnis mehr als schauerlich!
Am 25. Januar 1987 war ich zum ersten mal in meinem Leben wählen! Ich habe noch nie eine Wahl ausfallen lasse und ich habe noch nie etwas anderes gewählt als SPD, ich war noch nie in einer Partei. Also wird es für mich dieses Jahr eine Premiere geben: ich werde die Piraten wählen und ich werde dort eintreten! Angeblich ist die politische Einstellung ja etwas, was privat sein sollte: aber ich denke es gibt Zeiten, da muss man auch für etwas stehen ausser für Punkrock, Fahrräder, Bier und Weiber! Sich nur für den Obama zu interessieren bringt auch nix, der hat zu Hause genug zu tun!
Il pantofolaio texano
Donnerstag, 21. Mai 2009Ja der Herr Armstrong, der weiß einfach wie man sich in Europa Freunde macht. Völlig unbeobachtet von mir gab es wohl bei einer kleinen Ausfahrt in Mailand zum 100. Geburtstag des Giro Italias – das ist wie Tour de France nur der Staatsanwalt spricht Italienisch – einen kleinen Disput zwischen den Fahrern und dem Veranstalter, weil das wohl alles zu gefährlich sei bei den vielen Menschen Rad zu fahren.
Lance hatte wohl Angst ge-doored zu werden – wenn Du nicht weisst was das ist, frag Frau Google.
Genau so wie der Herr Armstrong der Meinung ist, nur er alleine dürfe über Krebs reden und er auch immer noch selbst glaubt, er hätte seine Tour de France Siege irgendwie “sauber” gewonnen (huhahahhihi …) geht er auch davon aus, daß nur er genau sagen darf wie eine Rennstrecke auszusehen hat. Eh klar … everything is bigger in Texas!
Bei den Franzosen kommt er ja damit ab und zu noch durch – in Deutschland sowieso, wir haben keine Ahnung von Rennradfahren – in Italien hingegen, da können sie eins auf den Deibel nicht verkraften: wenn sich ein Kerl wie ein Mädchen aufführt. Sehr imposant wird dies deutlich wenn man sich den Kommentar der Italienischen Zeitung Il Giornale durchliest.
Ich habe dazu eine Englische Übersetzung gefunden! Nicht ganz so geschmeidig wie der wütende Italiener, aber immer noch extrem unterhaltsam!
“Dear diary, with utter disgust, I’ll sum up what happened yesterday: the mademoiselles of the peloton, incited by an old-age pensioner who goes by the name of Lance Armstrong, decide to race a non-race. The Texan slipper-seller, who’s clearly come to Italy for a holiday, has been sowing seeds for days. He fires up younger colleagues, writes provocative messages on his website, sends threatening messages to race organizer Zomegnan. He doesn’t like the finishes, he doesn’t like the descents, now he doesn’t even like the flat parts.
“It’s now clear to everyone how the decision to invite him to the Giro has become a terrible boomerang. Initially, he kept the media hype thumping, helping to fill the pink-tinted roads with people, but now he’s turning into a pain in the foot.
“Nice work: they already designed a course of a lifetime for him, tailored to his rehabilitation, abolishing all the real mountains so he doesn’t have to make any violent efforts, and now they even have to put up with his senile moods.”
Du kannst nach Hause fahren … !
Ungepflegt und tätowiert
Dienstag, 5. Mai 2009
“Nach Berlin fahr’ ich inzwischen tagsüber fast nur noch mit ‘m Schalter!” André F.
Angst macht sich breit im Osten der Republik!
Da ist aber jemand mächtig böse auf die Fixed Boys
Grundsätzlich bin ich total gegen die ganze Fixie Scene. Man braucht sich doch nur einmal umzuschauen in den verschiedensten Blogs und Foren – Überall nur Zecken.
Da haben die ganzen roten Teufel sich mal wieder an das Fahrrad rabgehangen. Fahrrad fahren ist eine Selbstverständlichkeit und disqualifiziert jeden der dieses wunderbare Medium instrumentalisiert. Sei es für politische (oftmals zweifelhafte Ziele) oder um einfach ungepflegt und tätowiert durch die Gegend zu fahren.Cycling Forever, aber bitte ohne diese Fixer
P.S. Da wollen wir mal hoffen, dass die Polizei sehr hart durchgreift !
Eigentlich sollte man die Fahrer nicht verwarnen, sondern eine Mängelkarte ausstellen und sie dazu verpflichetn, dass sie mit Ihrem Rad binnen 2 Wochen beim TÜV vorstellig werden und dort Ihr Fahrrad ïn einwandfreiem Zustand vorführen. Mit der dort ausgestellten Karte dann wiederum zur nächsten Polizeidienststelle die TÜV-Abnahme melden.Einfach damit die Strassen sicherer werden und man durch Gängeln, diese Brut besser in den Griff bekommt.
Je t’aime … moi non plus!
Dienstag, 18. November 2008Ja der Lance, der Mann der glaubt Krebs gehöre ihm, und der die Welt mit Heil überziehen will, hat wohl doch Angst vor den bösen Französischen Radsportfans die eh nur fett am Straßenrand stehen und Wein saufen – hat er mal gesagt der Lance!
Laut CNN hat die einzige texanische Hoffnung auf den Friedensnobelpreis so seine Sorgen ob ihn nicht ein schnurrbärtiger Franzoos mit einem Baguette vom Velo runtersäbelt. Und all diese aggressiven und bösen Emotionen die ihm da entgegenwabbern … der arme Bub.
Nun gibt es meines Erachtens zwei Möglichkeiten wenn er kneift, entweder ist die Ladung Medikamente – “Alles erlaubt laut Gesundheitspass” – aus Kasachstan noch nicht angekommen oder aber die Franzmänner haben sich daran erinnert was der gelbe Blitz damals über Ihre Équipe Tricolore anlässlich eines Fußballturniers abgesondert hat: ‘All their players tested positive… for being assholes.’ … nicht unlustig, aber da versteht der gemeine Rotweinschlürfer nun wirklich keinen Spass!





















