Bicycle Quarterly

Irgendwann hat man ja mal alles gelesen – glaubt man. BIKE seit der ersten Ausgabe, dann natürlich nicht mehr weil es ja die Fahrrad-BRAVO ist (pfffrrrzz), Mountain Bike Action war die erste Liebe, dann kam Mountain Biking USA und BIKE USA und was weiss ich noch alles. Und dann? Dann kommt der Tag wo früher alles besser war – und schon ist man alt. Kurz vor Weihnachten entdecket ich bei FahrradbuchPUNKTde aus Leipzig ein Heft, das erstaunlich nach Abitur-Zeitung aussah: Bicycle Quartlery. Geordert, erhalten und seit 4 Wochen nicht mehr aus der Hand gelegt. Ich hab jedes Wort schon 7 mal gelesen. Warum? Weil der Chefredakteur – Jan Heine, ein Deutscher – mir so dermaßen auf den Sack geht, dass es mich fesselt. Die Tests und Bericht in dem Heft sind so unglaublich pedantisch und rotz ehrlich, dass man nicht davon ablassen kann. Wenn er ein Rad testet und mit dem Erbauer schon mal ein Bier gepetzt hat, dann erwähnt er das als Fußnote im Text um ja keinen falschen Eindruck zu erwecken! Es geht um Radfahren in den 30ern in Frankreich, um grandiose Rahmenbauer aus England, um Deutsche Lampen und Japanische Taschen, totales Geek-zeug – und es ist wundervoll … !
Ich hoffe, dass dieses Teil auf ewige Zeiten in schwarz-weiss bleibt und wenn ich noch einmal den Artikel lese, der sich damit befasst wie man am rundesten um eine Kurve kommt, dann explodiert mir wahrscheinlich die Schädeldecke! Ich liebe es … !
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2 Kommentare zu „Bicycle Quarterly“

  1. g. sagt:

    Bei Maxi nachbestellen: Autumn 2009. Zwei lange Interviews mit Jacpuie Phelan und Charlie Cunningham. Abo müsste auch hier gehen, Maxi (fahrradbuch.de) hat alle Ausgaben.

  2. DrWrm sagt:

    Verdammt, und ich hatte meine erste Ausgabe schon mit 30 und bin kaum vom Klo gekommen weil ich mich so gut unterhalten gefühlt habe. Muss ich mir Sorgen machen?

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